Müssen Sie die elektronische Zustellung nutzen?

Gesetzesänderungen: Verpflichtende elektronische Zustellung für staatliche Einrichtungen, öffentliche Vertrauensberufe und Start-ups in Polen ab 1. Januar 2025

Ab dem 1. Januar 2025 wird die elektronische Zustellung schrittweise die bis dahin über die polnische Post versandten Einschreiben mit Rückschein ersetzen. Nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen sind zunächst staatliche Einrichtungen und Berufe des öffentlichen Vertrauens von der elektronischen Zustellungspflicht betroffen. Sie gilt auch für neue Unternehmen, die sich beim nationalen Gerichtsregister und bei CEIDG registrieren lassen. 

Im Folgenden erfahren Sie, was jede Organisation und jeder Vertreter der Treuhandbranche über diese Änderung wissen sollte:

Umfang der Verpflichtung zur elektronischen Zustellung (e-Delivery)

Ab dem 1. Januar 2025 müssen alle Angehörigen der freien Berufe, wie Rechtsanwälte, Rechtsberater, Steuerberater, Umstrukturierungsberater, Patentanwälte und Notare, das e-Consultation-System nutzen. Unternehmen, die bei der KRS und der CEIDG registriert sind, müssen auch über e-Garantie-Boxen verfügen.
Nur Unternehmen, die vor dem 1. Januar 2025 bei KRS und CEIDG registriert sind, haben bis zum 31. März 2025 Zeit, eine Box einzurichten.

Ziele für die Einführung von E-Governance

Ziel der Einführung der obligatorischen elektronischen Kommunikation ist es, den Schriftverkehr zwischen Unternehmern und der öffentlichen Verwaltung effizienter zu gestalten und die rechtlichen und gerichtlichen Kommunikationsprozesse zu vereinfachen.

Vorteile von e-Delivery

Die elektronische Zustellung ermöglicht die sofortige Übermittlung von Dokumenten, macht Papierdokumente überflüssig, senkt die mit der herkömmlichen Korrespondenz verbundenen Kosten und erhöht die Datensicherheit durch den Einsatz fortschrittlicher Verschlüsselungsmethoden. Darüber hinaus werden Absender und Empfänger identifiziert und unanfechtbare Nachweise für den Versand, die Zustellung und die Annahme/Ablehnung der Korrespondenz sichergestellt.

Wie kann man sich auf den Wandel vorbereiten?

Unternehmen und Angehörige öffentlicher Vertrauensberufe sollten so bald wie möglich mit der Einführung von elektronischen Postfächern beginnen, um die letzte Minute und mögliche Schwierigkeiten bei der Umstellung auf ein elektronisches Zustellungssystem zu vermeiden. Angehörige der freien Berufe verfügen über zwei Postfächer: eines für private Zwecke und eines für berufliche Zwecke.

Technische Unterstützung und Schulung

Es lohnt sich, die von den e-Grant-Anbietern angebotenen Schulungsprogramme und die technische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um den Prozess der Anpassung und der optimalen Nutzung des neuen Systems zu erleichtern.

Folgen der Nichtanpassung an den Wandel

Die Nichteinhaltung der neuen Vorschriften kann nicht nur zu Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit öffentlichen Einrichtungen führen, sondern auch zu rechtlichen Konsequenzen bei Nichteinhaltung des geltenden Rechts.

Die Einführung obligatorischer elektronischer Verpflichtungserklärungen ist ein Schritt in Richtung Digitalisierung und Modernisierung des Rechtssystems in Polen. Unternehmen und Angehörige der freien Berufe sollten früh genug mit den Vorbereitungen beginnen, um einen reibungslosen Übergang zum neuen System zu gewährleisten und alle seine Vorteile zu nutzen.

Wir möchten Sie ermutigen, sich jetzt zu melden, um später im Jahr Probleme zu vermeiden.

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