Wird sich e-Delivery auf KSeF auswirken?
In den letzten Jahren wurden in Polen eine Reihe von Änderungen eingeführt, um Digitalisierung der Verwaltungs- und Steuerprozesse Verwaltung und Besteuerung. Zwei Schlüsselsysteme, die bei den Unternehmern viel Aufsehen erregen, sind die elektronische Zustellung und KSeF (Nationales System für elektronische Rechnungen).Aber stehen diese beiden Instrumente in irgendeiner Beziehung zueinander? Wird die Einführung der elektronischen Zustellung das Funktionieren von KSeF beeinträchtigen? Diese Fragen beantworten wir in dem folgenden Artikel.
Was sind e-Delivery und KSeF?
Bevor wir die gegenseitigen Auswirkungen dieser Systeme analysieren, sollten wir uns vergegenwärtigen, was sie sind und welche Funktionen sie haben.
- e-Delivery ist ein System für den elektronischen Schriftverkehr mit Ämtern und Gerichten, das den herkömmlichen Einschreibebrief ersetzen soll. Damit können Bürger, Unternehmen und Institutionen amtliche Schreiben in digitaler Form mit Empfangsbestätigung empfangen und versenden.
- Stand der Umsetzung für 2025: Das System der e-Garantie ist für die öffentliche Verwaltung und die im nationalen Gerichtsregister eingetragenen Unternehmen bereits obligatorisch. Unternehmer mit Einzelunternehmen werden ab 2025 verpflichtet sein, e-Garantien zu verwenden, aber die Umsetzung wird schrittweise erfolgen.
- KSeF (Nationales System für elektronische Rechnungen) ist eine Plattform für die Ausstellung, den Empfang und die Speicherung elektronischer Rechnungen in einem strukturierten Format. Ihr Ziel ist es, das Steuersystem zu automatisieren und zu straffen und die Abrechnungszeiten zwischen Unternehmen zu verkürzen.
Wird sich die elektronische Zustellung auf KSeF auswirken?
Keine direkte funktionale Verbindung
Die beiden Systeme sind unabhängig voneinander und haben einen unterschiedlichen Zweck. KSeF dient der Rechnungsstellung und Steuerabrechnung, während e-Delivery für die Kommunikation mit den Behörden verwendet wird. Unternehmer, die KSeF nutzen, müssen nicht automatisch auch e-Delivery für denselben Zweck verwenden.
Gemeinsame Richtung: Digitalisierung von Verwaltungsprozessen
Obwohl e-Delivery und KSeF nicht eng miteinander verbunden sind, sind beide Systeme Teil eines umfassenden Plans zur Digitalisierung von Verwaltungs- und Wirtschaftsprozessen in Polen. und wirtschaftlicher Prozesse in Polen. Von ihrer Einführung wird erwartet, dass sie Bürokratie abbauen und die Kontakte zwischen Unternehmern und Ämtern vereinfachen.
Mögliche künftige Integration
Es ist nicht ausgeschlossen, dass e-Delivery in Zukunft genutzt werden könnte, um Unternehmen über wichtige Informationen im Zusammenhang mit KSeF zu informieren, z. B. über Rechnungsfehler, neue Vorschriften oder Steuerprüfungen. Zurzeit gibt es jedoch keine offiziellen Informationen über eine solche Integration.
Verpflichtung für Unternehmer
Sowohl e-Delivery als auch KSeF werden in Zukunft für Unternehmen verpflichtend sein:
- KSeF ab 2025 (genauer Umsetzungstermin nach Verschiebung noch nicht bekannt).
- e-Delivery ab 2025 sind für neu eingetragene Einzelunternehmen verpflichtend und für Unternehmen, die beim KRS und der öffentlichen Verwaltung registriert sind. Dies bedeutet, dass viele Unternehmen in der Praxis beide Systeme gleichzeitig nutzen müssen, wenn auch für unterschiedliche Zwecke.
Gegenwärtig hat hat e-Delivery keine direkten Auswirkungen auf KSeFda sie andere Aufgaben erfüllen. Beide Systeme sind jedoch Elemente der Digitalisierung der polnischen Verwaltung und können sich in Zukunft ergänzen. Die Unternehmer sollten die Änderungen der Vorschriften verfolgen und sich an die neuen Anforderungen anpassen, um Probleme bei der Einführung beider Systeme zu vermeiden.
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